Gemeindienst von 1956 bis 2005
Freund und Gründungsmitglied Boyksen am 30.06.1961: . . . . als unser Club
flügge wurde und wir langsam mit der Fülle der rotarischen Probleme und
Aufgaben vertraut wurden, erarbeiteten wir in recht heißen Diskussionen den
Grundsatz, unsere karitativen Maßnahmen dort einzusetzen, wo der Staat oder
sonstige Körperschaften offentsichtlich nicht genug tun . . . !!
Diesem Vorsatz ist unser Club bis heute treugeblieben, und unser 50.
Geburtstag sollte Grund genug sein, alle Service Projekte der letzen 50 Jahre
einmal aufzuzählen. Als Dank an alle, die dazu beigetragen haben und als
Anregung für die Zukunft:
Gemeindienst des RC Pinneberg:
1956/57
• Betreuung des Flüchtlingslager Wentorf
• Aufnahme von 3 holländischen Kindern
1957/58
• Kleidersammlung für Wentorf
• Unterstützung der bedrängten Pastoren
in der Ostzone
• Spenden für Bedürftige und Alte
• Paketsendungen für Familien in der Ostzone
1958/59
• Betreuung von Spätaussiedlern
• Unterstützung der Kinderdorf-Bewegung und
der internationalen Studenten-Vereinigung
1959/60
• Betreuung von Familien von Spätaussiedlern
1960/61
• Sammlung für die Friedlandhilfe
• Unterstützung eines Musikstudenten aus der Ostzone
• Betreuung einer internationalen Jugendgruppe aus 8 europäischen Ländern
• Einladung von 5 Berliner Ferienkindern ins “Fünf-Städte-Heim” in
Hörnum
1961/62
• Spende ans Hilfswerk Göttingen
• Weihnachtsspenden
• Unterbringung von 5 Ferienkindern in Hörnum
1962/63
• Spende an das SOS Kinderdorf Harksheide
1963/64
• Spende an das Museum Altona
• Spende an das “Freilichtmuseum” Kiel
• Unterstützung einer gelähmten Rentnerin
1966/67
• Förderung der Pinneberger “Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind”
• Förderung der Einrichtung eines Kindergartens in Halstenbek und eines neuen
Altenheimes in Pinneberg von bedürftigen Bürgern im Kreis
1967/68
• Spenden für Musikinstrumente für das Gymnasium Pinneberg
• Ausfahrt mit den Bewohner des Altenheimes Pinneberg
• Förderung des DRK
• Förderung des SOS Kinderdorfes
• Spende für die Nahosthilfe
1968/69
• Ausfahrt mit Bewohnern des Altersheimes des DRK
• Unterstützung der Lebenshilfe
1969/70
• Förderung der Lebenshilfe e.V. beim Neubau eines Gemeindehauses und Anschaffung eines Neufahrzeuges
1971/72
• Ausbau und Einrichtung eines Kinderspielplatzes in Pinneberg am Borsteler Weg
1973/74
• Alten-Ausfahrt
• Weihnachtsgeschenke für arme Mitbürger
• Unterstützung der Grundschule Rübekamp
• Medikamente für Vietnam
1976/77
• Betreuung von Spätaussiedlern aus Polen
1977/78
• Bau einer Rotary-Brücke über die Mühlenau zur Verbindung zweier Altenheime
1979/80
• Berufsberatung Quickborner Abiturienten
1981/82
• Berufsinformation im Gymnasium Quickborn mit 15 Mitgliedern und 150 Oberschülern
• Errichtung eines Rast- und Grillplatzes am See bei den Funktürmen
• Betreuung von 30 französischen Schülern
1984/85
• Ausstattung eines Kinderspielplatzes der Kirchengemeinde Rellingen
1985/86
• Förderung des DRK Pinneberg durch Beschaffung von Möbeln
1986/87
• Anlage eines Feucht-Biotop in Prisdorf: Mitglieder pflanzen 1.940 Sträucher
• Anmietung eines Biotops für 15 Jahre in Ellerhoop
1988/89
• Kleidersammlung für den RC Windhoek, Südafrika
• Spende eines Kleinbusses für die Christophorus-Schule in Bergstedt
• Untertsützung des „Vereins zur Förderung der Musik in der Rellinger Kirche”
• Anschaffung einer Bügelmaschine für die „Rellinger Initiative zur Eingliederung
psychisch Behinderter”
• Bau eines Grillplatzes in Pinneberg-Nord
1989/90
• Förderung des Arboretums, Ellerhoop
• Unterstützung bedürftiger DDR-Flüchtlinge in Prisdorf, eines deutschen Krankenhauses in
Afghanistan und der evangelischen Kirche in Greifswald
• Governor Walter Neugebauer überreicht bei der Assembly in Dallas 1990 den Governors
aus aller Welt 500 Bruchstücke der Berliner Mauer
1991/92
• Veröffentlichung des “Umwelt-Knigge” durch Freund Neugebauer und Errichtung eines
ökologischen Lehrpfades und
• Brückenbau über ein Hochmoorgebiet im Arboretum mit 160 freiwilligen Arbeitsstunden
1992/93
• Fünf Parkbänke für den Park “Langes Tannen”
• der RC Pinneberg unterstützt den RC Güstrow: 170 Weihnachtspakete für Übersiedler in Güstrow
• Möbel für das Frauenhaus Güstrow
• Spenden für das Obdachlosen- und Blindenheim und den evangelischen Kindergarten in Güstrow
• Betreuung von 40 russischen Kindern aus Kiew
1993/94
• Spende für eine Behinderteneinrichtung (in Form eines landwirtschaftlichen Betriebes)
• 3 Notfallkoffer für Selenogradsk
1994/95
• Bau eines Wintergartens für das Altenheim in Haseldorf
1995/96
• Unterstützung der Großstadt-Mission Hamburg-Altona sowie Hilfe für die Ausbildung behinderter Frauen
1996/97
• Unterstützung der Einrichtung „Kreiskulturpreis”
1997/98
• In Zusammenarbeit mit dem Diakonie-Verein Pinneberg wurde das Sozial-Cafe „PINO” gefördert
1998/99
• Unterstützung von Alleinerziehenden
• Ausstattung des THS-Gymnasiums mit PCs
1999/2000
• Engagement im Pinneberger Stadtteil Eggerstedt durch finanzielle Unterstützung
des Diakonievereins „Migration”
2000/2001
• Beschaffung eines VW-Bus für die Arbeit des Jugendpflegers in Rellingen
2001/2002
• Erneuerung des Daches eines russischen Kinderheimes
2002/2003
• Hilfe für die Flutopfer der Gemeinde Großtreben-Zwetau
• Benefizkonzert zu Gunsten Rotary Foundation Polio Plus
2003/2004
• Typisierungsaktion von Stammzellen zur Leukämiebekämpfung
• Lastenfahrrad für die Pinneberger Tafel
• Hilfe für das Kinderheim in Kram (Kreis Fischhausen, Ostpreussen)
• Kinder- und Frauenbetreuung in Santiago de Chile
2004/2005
• Spende für die Tsunami-Opfer in Südindien in Zusammenarbeit mit dem RC Pondicherry
Beachtown, Indien
• Beteiligung an den Reisekosten für Schüler aus Kiew, Ukraine
• Bau eines „Garten für Blinde und Sehbehinderte” im Arboretum Thiensen
Am 31. Mai 2005 übergab Präsident Heinz Clasen das Jubiläums-Projekts “Garten
für Blinde und Sehbehinderte” an Prof. Hans-Dieter Warda, dem Leiter des
Arboretums.
2005/2006
• Und da es in Rellingen des öfteren „Sauwetter“
gibt, war auch das Jahresprojekt so angesiedelt, dass die Kirchgänger die
Rellinger Kirche nun trockenen Fußes das schöne barocke Gotteshaus betreten können.
Mit diesem Jahresprojekt sind alle Anforderungen
und Kriterien erfüllt, die unser Club seit Jahren
an ein Jahresprojekt stellt, nämlich die Einmaligkeit, die
Nachhaltigkeit - und der Ort der
Handlung sollte im Einzugsbereich des RC Pinnebergs sein.